Was heißt eigentlich Gesundheit?

Zur Gesundheit gibt es eine klare Difinition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) Die Organisation gibt es seit dem 22 Juli 1946. Sie lautet: Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.
Es gibt 3 Faktoren für ein gesundes Leben
Körperliche Faktoren sind z.B. genetische Faktoren, gesunde natürliche Umwelt, gesunde Nahrung, gesicherte geschaffene Umwelt, ausreichende körperliche Betätigung, genug Schlaf, Entspannung und emotionale Ausgeglichenheit, eine erfüllte Sexualität, intakte soziale Beziehungen, der Gesundheit förderliche Arbeitsbedingungen.
Seelisch-geistige Faktoren sind z.B. Geliebt sein und selbst lieben können, sich wertvoll empfinden; Selbstachtung, Selbstvertrauen, Sicherheit: Gefühl der Geborgenheit, Religion bzw. Lebenssinn, Freiheit, Verbundenheit.
Faktoren der sozialen Ungleichheit: In unsere heutigen Gesellschaft leben die priviligierte Menschen meist Gesünder als in den untern Schichten. Das Gesunde Leben hängt auch von der Bildung, Einkommen und Berufstatus ab.
Nach Mielek hängen die Gründe hier für:
Unterschieden in den gesundheitlichen Belastungen (z. B. Belastungen am Arbeitsplatz)
Unterschieden in den Bewältigungsressourcen (z. B. soziale Unterstützung)
Unterschieden in der gesundheitlichen Versorgung (z. B. Arzt-Patient-Kommunikation)
Dies führt zusammengenommen zu:
Unterschieden beim Gesundheits- und Krankheitsverhalten (z. B. Ernährung, Rauchen).
Und insgesamt führen diese Faktoren:
zu einer gesundheitlichen Ungleichheit (Unterschiede in der Mortalität und Morbidität).
Faktoren für ein gesundes Leben sind also auch sozialpolitischer Art.